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Krankenversicherungen für Beamte – Was gibt es zu beachten?

Die Laufbahn des Beamten bringt eine Reihe von Besonderheiten mit sich. Der Beamtenstatus wirkt sich beispielsweise auch auf die Absicherung im Krankheitsfall aus. Das große Plus für Beamte ist die Beihilfe. Die Beihilfe, die kostenfreie Leistung des Dienstherrn, deckt aber nur einen gewissen Prozentsatz der Kosten ab. Den von der Beihilfe nicht abgedeckten Teil muss man privat absichern.

Die Wahl der richtigen Krankenversicherung, passend zur Beihilfe, ist daher für den (zukünftigen) Beamten eine wichtige Entscheidung.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über folgende Themen:

Beamte in der Krankenversicherung in Bayern

Höhe der staatlichen Beihilfe in Bayern

Pflicht- und Wahlbausteine der Krankenversicherung bei Beamten

Krankenversicherung für Beamte in Bayern

Die Krankenversicherung ist wohl die wichtigste Versicherungsart in Deutschland. Sie sorgt dafür, dass z. B. Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Zahnarztbehandlungen für den Versicherten bezahlt werden. Darüber hinaus bietet die Pflegepflichtversicherung eine Grundabsicherung für den Pflegefall.

Untersuchung Arzt

GKV oder PKV – eine entscheidene Wahl

Als (zukünftiger) Beamter kommen Sie in den Genuss des Privilegs Beihilfe. Diese, für Sie kostenfreie Leistung Ihres Dienstherrn, deckt jedoch nur teilweise die Kosten der Versorgung in den Bereichen Krankenversicherung und Pflegeversicherung ab. Sie sind deshalb gesetzlich dazu verpflichtet die nicht durch die Beihilfe abgedeckten Restkosten privat abzusichern.

PKV oder GKV?

Die Absicherung im Krankheitsfall ist Ihnen selbst überlassen. Mit einer Zukunft in der Beamtenlaufbahn steht es Ihnen frei sich gesetzlich oder privat zu versichern.

Die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) für Beamte

Beamte, die sich in der Gesetzlichen Krankenkasse versichern möchten, müssen eine FREWILLIGE Mitgliedschaft beantragen. Dies ist notwendig, da der Dienstherr (Freistaat Bayern) sich nicht an den Beiträgen zur Gesetzlichen Krankenkasse beteiligt. Denn der Freistaat Bayern ist von dieser Leistung freigestellt, da er die Beihilfe als „Arbeitgeberleistung“ anbietet. Daher zahlen freiwillig gesetzlich versicherte Beamte den vollen Beitragssatz plus Zusatzbeitrag. Die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung sind einkommensabhängig. Eventuelle Gehaltszuschläge, wie der Familienzuschlag, Amtszulagen, usw. fließen in die Berechnung der Beiträge für die Gesetzliche Krankenkasse mit ein. Referendare in der GKV zahlen deshalb ca. 220-250 Euro im Monat.

Bei den Gesetzlichen Krankenkassen existieren keine auf die Beihilfe abgestimmten Tarife. Deshalb „verschenken“ freiwillig gesetzlich versicherte Beamte in der Regel ihre Beihilfeansprüche. Die Gesetzliche Krankenkasse übernimmt nur die Regelleistungen. Zusätzliche Behandlungen, die nicht oder nur teilweise von Krankenkassen bezahlt werden und gleichzeitig beihilfefähig sind, können sich Beamte durch die Beihilfe, in der Höhe ihres Beihilfesatzes, anteilig erstatten lassen.

Die Private Krankenversicherung (PKV) für Beamte

Die Private Krankenversicherung zusammen mit der (staatlichen) Beihilfe, decken im Idealfall die kompletten Kosten im Krankheitsfall ab.

Auch hier gilt, dass der Beamte seine Beiträge zur Krankenversicherung selbst bezahlen muss. Da aber die Private Krankenversicherung an die Beihilfe „angelehnt“ wird, muss die Private Krankenversicherung „nur“ die Beihilfelücke schließen. Für den Beamten bedeutet dies, dass er sich die Beiträge spart, die eine volle (100-prozentige) Krankenversicherung kosten würde. Der Beamte kann nur mit dem Abschluss einer Privaten Krankenversicherung die Beihilfe optimal nutzen und sichert sich gleichzeitig die Vorteile der Leistungen aus der Privaten Krankenversicherung – zu einem deutlich günstigeren Beitrag – als er für die gesetzliche Krankenkasse zahlen würde.

Die Kosten für eine private Krankenversicherung im Sondertarif für Dienstanfänger betragen ca. 60-120 Euro im Monat.

Der (zukünftige) Beamte muss vor Eintritt in die Private Krankenversicherung diese über seinen Gesundheitszustand informieren. Dies erfolgt mithilfe einer Gesundheitsprüfung in Antragsform.

Der große Vorteil für Sie:

Wir sind als Makler seit Jahrzehnten auf Ihre Zielgruppe spezialisiert, sodass wir Ihnen, egal welche (Vor-)Erkrankungen Sie bereits haben, immer! ein Angebot für eine Private Krankenversicherung unterbreiten können.

Wir versprechen: Bei uns gibt es keine unversicherbaren Kunden.

Unsere Dienstleistungen

Dienstunfähigkeitsversicherung

Für Beamte gelten andere Regeln als für den einfachen Angestellten oder Selbstständigen. Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit? Informationen hierzu und zu Versicherungsfragen gibt es hier

Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung ist an die Krankenkasse Geknüpft. Für Referendare und Beamte gelten auch hier bestimmte Bedingungen. Lesen Sie hier weiter

Altersvorsorge

Rente und Pension sind nicht nur unterschiedliche Bezeichnungen für Gehalt. Welches sind die Besonderheiten von Beamtenpensionen und wie werden sie berechnet? Für mehr Informationen lesen Sie hier weiter

Sachversicherungen

Unter Sachversicherungen fallen Versicherungen für materielles Gut vom Wohnungsinventar über das KfZ bis zur Wohngebäudeversicherung. Aber auch die Rechtsschutzversicherung fällt formell in diese Kategorie. Mehr Informationen finden Sie hier

Haftpflichtversicherung

Was ist der Unterschied zwischen einer Diensthaftpflichtversicherung und einer Privathaftpflicht? Wie wirken sich diese Unterschiede aus? Lesen Sie hier weiter für mehr Informationen

Gehalt_Bayern

Veränderungen im Leben können sich auf die Höhe der Beihilfe auswirken

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Hätten sie´s gewusst?

Allein in Bayern existieren mehr als 10 verschiedene Beihilfestellen. Die für Sie zuständige Stelle erfahren Sie hier.

Die Beihilfe in Bayern

Die Beihilfe ist eine eigenständige beamtenrechtliche Krankenfürsorge des Dienstherrn gegenüber den Beamten und ihren Familien. Auf diese Beihilfe haben Sie, als (zukünftiger) Beamter, einen Rechtsanspruch.

Beihilfen werden in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen oder bei Maßnahmen zur Vorsorge (u. a. zur Früherkennung von Krankheiten und bei Schutzimpfungen) gewährt.

Die Beihilfe wird nach einem Prozentsatz der beihilfefähigen Aufwendungen (Bemessungssatz) bemessen und ist variabel. Gewisse Ereignisse lösen eine Änderung der Höhe des persönlichen Beihilfesatzes aus.

Die Besonderheit hierbei ist: Die für Sie zuständige Beihilfestelle ist nicht unmittelbar verpflichtet Sie über eine Änderunge der Höhe Ihres Beihilfesatz zu unterrichten. Gerade deshalb ist es für Beamte wichtig sich bei Veränderungen (z. B. Geburt eines Kindes) mit Ihrem Betreuer in Verbindung zu setzen. Eine Änderung des Beihilfesatzes wirkt sich nämlich immer auf die Höhe der zu zahlenden Beiträge Ihrer Privaten Krankenversicherung aus. Hierbei gelten gewisse Meldefristen. Sollte man diese versäumen drohen hohe Kosten in Form von Versicherungslücken und nachträglichen Gesundheitsprüfungen.

Unsere Kunden profitieren von unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Umgang mit der Beihilfe. Wir beraten und unterstützen Sie bei Änderungen.

Weitere Informationen rund um das Thema Beihilfe erfahren Sie hier.

Pflicht- und Wahlbausteine der privaten Krankenversicherung für Beamte

Für eine private Versicherung haben Sie als (zukünftiger Beamter) die Wahl zwischen verschiedenen Gesellschaften, Tarifen, Optionen, uvm.

Wir helfen unseren Kunden bei der Auswahl der für sie passenden Krankenversicherung und gehen dabei auf ihre Bedürfnisse und Wünsche ein. Durch unsere Analysen des Krankenversicherungsmarktes erkennen wir Veränderungen und beraten nach objektiven Kriterien.

Bei der Wahl der Absicherung unterscheidet man zwischen „Pflicht- und Wahlbausteinen“. Egal für welche Gesellschaft Sie sich entscheiden, diese Bausteine gelten für alle Krankenversicherungen und umfassen mindestens die genannten Leistungen, können aber auch mehr abdecken.

Die Pflichtbausteine:

  • Ambulanter Baustein – dieser beinhaltet die Kostenerstattung für ambulante Heilbehandlungen als Privatpatient beim Arzt, Facharzt, Heilpraktiker, (Psycho-)Therapheuten Ihrer Wahl, Vorsorgeuntersuchungen, Arznei- und Verbandsmittel, darüber hinaus ggf. für Brillenleistungen
  • Stationärer Baustein – Sie erhalten Kostenerstattung bei stationären Heilbehandlungen, Operationen, Entbindung im Krankenhaus (Regelleistungen, Mehrbettzimmer)
  • Pflegepflichtversicherung – dieser leistet die gesetzlich festegelegte Kostenerstattungen für Pflegedienstkosten, Verpflegung und Investitionskosten

Die Wahlbausteine:

Aufgrund der Vielfältigkeit der Angebote können wir nicht alle Wahlbausteine auflisten. Wir begrenzen daher die Auswahl auf zwei exemplarische Bausteine.

  • Zusatzbaustein Stationär – Sie erhalten die Kostenerstattung für Wahlleistungen und Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer
  • Zusatzbaustein Zahn – Sie erhalten die Kostenerstattung für Zahnersatzleistungen (Implantate, Kronen, Brücken, etc.)

Weitergehende Informationen erhalten Sie von uns gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

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