Als Dienstunfähigkeit wird die dauerhafte Unfähigkeit zur Erfüllung der dem Beamten obliegenden Dienstpflichten angesehen.

Bei dem Begriff: „Dienstunfähigkeit“ handelt es sich um eine beamtenrechtliche Besonderheit.

Ist ein Beamter bzw. eine Beamtin infolge eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche der körperlichen und geistigen Kräfte zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd nicht in der Lage und liegt nach amts­ärztlichem Gutachten eine dauerhafte Dienstunfähigkeit vor, ist der Beamte bzw. die Beamtin in den Ruhestand zu versetzen. Darüber hinaus kann als Dienstunfähigkeit bereits gelten, dass der Beamte innerhalb eines halben Jahres mehr als drei Monate wegen Krankheit dem Dienst fern geblieben ist und zugleich keine Aussicht besteht, dass die Dienstfähigkeit innerhalb eines weiteren halben Jahres wiederhergestellt wird.

In den ersten 5 Dienstjahren haben Sie, außer bei einem Dienstunfall, keinen Anspruch auf Ruhegehalt.

Ab der Verbeamtung auf Lebenszeit haben Sie für die ersten 20 Dienstjahre einen Anspruch in Höhe von 35% als Ruhege­halt. Erst danach steigern sich Ihre Ansprüche langsam (1,79375% pro Dienstjahr).

Die höchstmögliche Pension die Sie derzeit erreichen können, beträgt demnach derzeit 71,75% nach 40 Dienstjahren (früher 75% nach 35 Dienstjahren).

Allgemein bekannter ist sicher der Begriff Berufsunfähigkeit. Dieser findet allerdings beim Beamten keine! Anwendung. Bei unseren Beratungsgesprächen erklären wir die Unterschiede zwischen Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit. Hierbei gehen wir auf Ihre Absicherungsbedürfnisse als zukünftiger Beamter ein und vermitteln ausschließlich echte Dienstunfähigkeitsversicherungen die sich an die Definitionen aus dem Beamtengesetz halten.

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